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"Sofortismus und Aktionismus löst die Probleme an den Schulen nicht. Im Gegenteil: Die vorgeschlagene von oben verordnete vollständige Rückkehr zu G9 bereits zum nächsten Schuljahr würde erneut sehr viel unproduktive Unruhe an die Schulen bringen", kommentiert der bildungspolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mathias Wagner, die heutigen Vorschläge der LINKEN Fraktion. Gleichzeitig warnte Wagner davor, dass in der hessischen Schulpolitik ein Wettbewerb nach dem Prinzip höher, schneller, weiter ausbreche.
"Die Schulen brauchen machbare und schnell wirksame Lösungen für ihre dringendsten Probleme. Sie brauchen aber auch Verlässlichkeit und klare politische Rahmenbedingungen. Alle Fraktionen sollten sich davor hüten, mit aus der Hüfte geschossenen Großreformen die Schulen zu verunsichern. Von schlecht vorbereiteten Reformen haben die Schulen nach neun Jahren Bildungspolitik à la Roland Koch und Karin Wolff genug".
Die GRÜNEN warben erneut für ihren Ansatz zunächst ein Sofortprogramm Schule auf den Weg zu bringen, um den Schulen wieder ein solides Fundament für ihre Arbeit zu geben. "Darauf aufbauend wollen wir GRÜNE mit dem Haushalt 2009 weitere Veränderungen angehen. Es macht aber keinen Sinn, den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun".
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Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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